Workshops & Trainings

Wie man innerhalb von drei Tagen 14 umsetzbare Ideen generiert

8. Oktober 2020

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„Kundenorientiert, intensiv, leidenschaftlich“ – so beschreibt Björn Kuse, CEO der HelloFresh DACH Region, die letzten drei Tage. Sein Team hat diese dazu genutzt, um intensiv an neuen Ideen und Innovationen für das ohnehin in letzter Zeit sehr erfolgreiche Unternehmen zu arbeiten.

Wir stellen vor: HelloFresh

Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen geht HelloFresh als extremer Gewinner aus der Corona-Krise hervor. Allein im ersten Quartal konnten sie ihren Umsatz durch eine Million neue Kunden um 66% steigern. Damit stieg auch der Aktienwert um bis zu 300% im Vergleich zum vorherigen Jahr.

Doch Björn Kuse weiß, dass man sich genau in solchen Momenten nicht auf seinem Erfolg ausruhen darf. Gerade jetzt ist es wichtig zu überlegen, wie man auch in Zukunft weiter wachsen und sicherstellen kann, dass auch der Neuzugang an Kunden die Vorteile der praktischen Kochboxen erkennt und langfristig nutzen wird.

Doch wie schafft man es, ein bereits gut aufgestelltes Unternehmen noch zukunftssicherer zu gestalten? Wie gelingt es, all die guten Ideen, die sich innerhalb der verschiedenen Abteilungen verstecken und bisher lediglich in den Köpfen der Mitarbeiter*innen schlummern, nicht einfach nur zum Vorschein zu bringen, sondern erfolgreich Realität werden zu lassen?

Eine maßgeschneiderte Veranstaltung für HelloFresh

Die Antwort für HelloFresh war der „HelloFresh Hackathon 2020“, den wir von ENNO studio für den Kochbox-Pionier Anfang September organisieren und umsetzen durften.

Dazu designten wir ein Konzept, welches exakt auf die Ziele und Ressourcen von HelloFresh abgestimmt war. Niemand kennt das Unternehmen mit seinen Schwachstellen, aber auch Chancen, besser als die Mitarbeiter*innen selbst. An uns lag es nun, das vorhandene Potential zu nutzen und die Teammitglieder so zu coachen, dass sie ihre Ideen nicht nur richtig präsentieren, sondern auch in die Tat umsetzen können.

Der ideale Ablaufplan des Workshops

So begann unser Workshop schon vor dem eigentlichen Start des Hackathons in Form von drei (aufgrund des Corona-Virus remote stattfindenden) Input-Sessions. Wir bereiteten die Teilnehmer*innen auf die verschiedenen Methoden wie „Design Thinking“, „Rapid Prototyping“ und „Speed Pitching“ vor und schafften damit eine wichtige theoretische Grundlage für den darauf folgenden aktiven Teil des Events, der persönlich vor Ort stattfand.

Tag 1 | Ideen-Marktplatz 

Am ersten Tag des Hackathons veranstalteten wir einen sogenannten „Ideen-Marktplatz“, auch Open-Space-Konzept genannt. Hier wurden zunächst alle Einfälle, Vorschläge, aber auch Probleme gesammelt und “angeboten”. Diese konnten dann weiter aufgegriffen und ergänzt werden. Schließlich wurden die vielen Ideen thematisch zusammengefasst und es bildeten sich nach Interessen bestimmte Gruppen. Innerhalb eines Tages entstanden so 14 motivierte Teams, die bereit waren, für die Umsetzung ihrer Idee in den folgenden zwei Workshop-Tagen alles zu geben.

Tag 2 | Prototyping & Pitch-Vorbereitung

Die Teams arbeiteten zunächst daran, anhand der Erkenntnissen aus den theoretischen Input-Sessions unter anderem das Problem-Statement zu formulieren, sich Lösungen für dieses zu überlegen und anschließend Prototypen zur Visualisierung ihrer Vision zu gestalten. Es ging am zweiten Tag darum, einen überzeugenden Pitch vorzubereiten. Fachlich unterstützt wurden die Teilnehmer*innen während des gesamten Prozesses durch unsere 5 Experten-Coaches, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen.

Tag 3 | Der Wettbewerb

Der Hackathon mündete am letzten Tag in einem grandiosen Wettbewerb, wobei die einzelnen Ideen der Teams von einer fachkräftigen Jury auf Herz und Nieren geprüft und bewertet wurden. Die härtesten Kritiker waren wohl die eigenen langjährigen HelloFresh-Kunden, die extra für dieses Event eingeladen wurden. Doch selbst sie waren von dem Ideenreichtum und der Originalität der Einfälle schlichtweg begeistert.

Wie generiert man unschlagbare Ideen innerhalb kurzer Zeit - unsere Tipps:

Theoretischer Input & Training
Vorbereitung der Teilnehmer*innen auf das Anwenden verschiedener Methoden, wie zum Beispiel „Design Thinking“, „Rapid Prototyping“ und „Speed Pitching“.

Open-Space-Konzept
Vorbereitete Ideen werden gesammelt, angeboten und weiterentwickelt. Nachdem Themenfelder gebildet wurden, finden sich Interessierte zu den jeweiligen Themen als Arbeitsgruppen zusammen.

Problemstellung & kreative Lösungen
Formulieren eines Problem-Statements und finden von kreativen und geeigneten Lösungen für dieses.

Prototyping
Visualisierung der Ideen, so dass sie auch für Außenstehende leicht verständlich und möglichst realitätsnah nachvollziehbar sind.

Pitching
Finden einer geeigneten Form, die Idee überzeugend und prägnant zu präsentieren, um somit eine Jury oder einen Vorgesetzten überzeugen zu können. Wenn dies gelungen ist, kann an der Umsetzung und Implementierung gearbeitet werden.

Das Resultat: Zufriedene Kunden und Mitarbeiter

Am Ende waren alle zufrieden: HelloFresh, weil eine Reihe realistischer Ideen erarbeitet wurden, die nicht nur von der Geschäftsführungsebene, sondern auch von den Mitarbeiter*innen getragen und nur noch darauf warten, umgesetzt zu werden.

Die Kunden von HelloFresh, weil diese sich auf eine in Zukunft noch bessere Customer Experience freuen können. Und wir, weil es uns einfach glücklich macht, mit unserem Know-How an den richtigen Stellen anknüpfen und unterstützen zu können.

Coming Soon!

Wir arbeiten noch an unserer Website. Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren möchten, dann schicken uns einfach eine E-Mail.