Wie man einen Bias im digitalen Produktdesign vermeidet

accessible stairs at robson square
Inklusives Design

Wie man einen Bias im digitalen Produktdesign vermeidet

20. August 2021

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Die großartige Online-Konferenz Webinale lud kürzlich unseren CEO Guillaume Vaslin ein, um über die Bedeutung von inklusivem Design in der Technologiebranche zu sprechen. Dieser Blogartikel bietet einen Überblick über Guillaumes Präsentation, die uns von der Architektur des 20. Jahrhunderts bis hin zum digitalen Design von heute und der KI der Zukunft führt. Außerdem bieten wir bei ENNO studio, als führende Design-Studio in Berlin, praktische, umsetzbare Lösungen an, die Unternehmen dabei helfen, ihre digitalen Räume für ein breites und vielfältiges Publikum zu öffnen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Blogartikel und der Präsentation von Guillaume zeigen können, dass inklusives Design keine Utopie ist, sondern einfach ein gutes Geschäftskonzept.

Was wir von Le Corbusier's Modulor lernen können

Lernen Sie Le Corbusier kennen, einen der bekanntesten und einflussreichsten Architekten aller Zeiten. Im 20. Jahrhundert entwarf der französisch-schweizerische Designer Gebäude mit dem Wunsch, urbane Räume unter Berücksichtigung des Nutzers neu zu gestalten.

Le Corbusiers Vermächtnis lebt durch seine berühmten denkmalgeschützten Gebäude und seine Idee des Modulor weiter – ein Designsystem, das er erfand, um die Architektur universeller und für jedermann nutzbar zu machen. Seine Absicht war es, einen einheitlichen Gestaltungsmaßstab zu schaffen, der den Menschen und seine Interaktion mit dem ihn umgebenden Raum in den Mittelpunkt stellt und die Architektur über das Streben nach dem Praktischen, dem Ästhetischen oder der Demonstration von Macht hinausführt. Klingt gut, nicht wahr?

Cité Radieuse by le Corbusier in Marseille
Die Unité d’habitation von Le Corbusier

Nun, für die Auftraggeber von Le Corbusier und die Architekten, die sich von seinen Bauten im 20. Jahrhundert inspirieren ließen, klang es jedenfalls gut. Doch als Le Corbusier seine standardisierten menschlichen Maße festlegte (basierend auf einem 183 cm großen, gesunden britischen Polizisten), schloss er unwissentlich große Teile der Weltbevölkerung von der von ihm gewünschten Interaktion mit seinen architektonischen Räumen aus. Es sei denn, man war 183 cm groß.

Le Corbusier’s Modulor-System war nicht nur in Mode, es wurde auch zum Goldstandard in der Architektur. Doch je mehr Modulor angewandt und kopiert wurde, desto mehr Menschen wurden von den Gebäuden ausgeschlossen. Indem Le Corbusier Elemente wie die Höhe von Türgriffen, Arbeitsplatten und Treppenstufen für einen “idealen” Menschen entwarf, verfestigte er die bestehenden Ungleichheiten in der Gesellschaft, sei es in Bezug auf Geschlecht, Behinderung, Alter oder Gesundheit.

Wie Modulor für die digitale Welt von heute relevant ist

Die Technikwelt sieht sich selbst gerne als fortschrittliche Kraft, die neue und aufregende Wege findet, um das Leben für alle besser und einfacher zu machen. In diesem Video diskutiert Guillaume jedoch drei eindrucksvolle Beispiele für eine Online-Nutzererfahrung, bei der heutzutage Ausgrenzung stattfindet. Anhand einiger weniger Beispiele wird deutlich, dass viele digitale Erlebnisse heute alles andere als inklusiv sind.

Und hier kommt Modulor ins Spiel. 

Wenn wir das Beispiel der Vorurteile von Le Corbusier im Modulor-System und in der physischen Welt nehmen, können wir sehen, wie sich die Geschichte in der digitalen Welt von heute wiederholt. Mit einer homogenen Gruppe von Tech-Mogulen, die als Architekten unserer digitalen Zukunft dienen.

Warum Unternehmen ihr UX- und UI-Design fairer gestalten sollten

Egal wie sehr sie sich bemühen, Unternehmen neigen in der Phase der Produktgestaltung dazu, Produkte für sich selbst zu entwickeln. Und trotz ihrer besten Absichten können sich unbewusste Vorurteile einschleichen. Bei der Entwicklung neuer digitaler Produkte kann man leicht die kleinen Details übersehen, die für jemand anderen den Unterschied ausmachen.

Kombiniert man dies mit den bestehenden Ungleichheiten in der Gesellschaft (zu deren Verstärkung Le Corbusier teilweise beigetragen hat), besteht die Gefahr, dass Designer ihre eigenen Vorurteile durch die von ihnen entworfenen Produkte in die digitale Landschaft einbringen.

Menschen, die nicht mit dem Denken der Unternehmen übereinstimmen, werden manchmal als “Sonderfälle” abgestempelt. Doch wenn wir genau hinsehen, stellen wir fest, dass jeder Mensch ein Sonderfall ist und seine eigenen Bedürfnisse hat. Und als Nutzer und Kunden sollten wir zu Recht erwarten, dass diese Bedürfnisse von Marken, die sich um unser Geld bemühen, erfüllt werden.

Es stimmt auch, dass sich unsere Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern. Wenn zum Beispiel die Online-Generationen älter werden, müssen sich auch deren digitale Produkte anpassen. Unternehmen müssen also besser zuhören, um ihre Kunden besser bedienen zu können.

Inklusives Design bedeutet bessere digitale Produkte für alle

Wenn sich ein Unternehmen bemüht, digitale Produkte inklusiver zu gestalten, profitieren davon nicht nur die Nutzer, sondern auch die Unternehmen. Wenn zum Beispiel digitalen Produkte für mehr Nutzer zugänglich sind, werden diese Produkte für einen höheren Prozentsatz des Marktes attraktiv.

Die Erschließung neuer Kundensegmente kann zu Innovationen führen, die dazu beitragen, Ihr Produkt zu verbessern und den Ruf Ihrer Marke als Ganzes zu stärken. Durch die bewusste Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Nutzer gewinnen die Designer Erkenntnisse, die sich auf alle Bereiche anwenden lassen und die Benutzerfreundlichkeit und die Freude an der Nutzung erhöhen.

Wenn Sie sich für eine integrative Strategie entscheiden, sollte dies dazu führen, dass mehr Menschen Ihre Dienste jederzeit nutzen können – und zwar ohne Kundenbetreuungsassistenten. Dies wiederum verbessert das Benutzererlebnis für alle Nutzer und verringert das Risiko, dass Menschen, die von der Nutzung Ihrer Dienste ausgeschlossen sind, diese schlecht bewerten.

Wie entwickelt man integrative digitale Produkte?

1. Beziehen Sie alle Nutzer ein

Jede Entscheidung, die Sie beim UX- und UI-Design treffen, hat die Möglichkeit, einen potenziellen Nutzer einzubeziehen oder auszuschließen. Wenn wir hier bei ENNO studio neue digitale Produkte für unsere Kunden entwickeln, folgen wir immer dem Design Thinking Ethos.

1 | Nutzer verstehen

Alle digitalen Produkte beginnen mit echten Menschen. Wenn ENNO Kundenforschung betreibt, wollen wir uns in die Welt der Nutzer hineinversetzen, um ihre Bedürfnisse zu verstehen. Der einzige Weg, dies zu tun, ist, direkt mit ihnen zu sprechen.

two woman intensively talking to each other

2 | Probleme definieren 

Sobald Sie Ihre Nutzer kennen, verfügen Sie über einen realitätsnahen Datenpool, der Ihnen dabei helfen kann, spezifische Ziele zu definieren und zu verfolgen.

two colleagues working on an analogue prototype

3 | Ideen finden 

Wir bei ENNO lieben Ideen – gute wie schlechte. An diesem Punkt des Produktentwicklungsprozesses ermutigen wir unsere Kunden, ihren Ideen freien Lauf zu lassen, denn man weiß nie, welche von ihnen die richtige ist.

team arbeitet gemeinsam an großer leinwand

4 | Prototyp entwickeln 

Sie haben Ihr Konzept ausgewählt, nun ist es an der Zeit, es greifbar zu machen. Es handelt sich dabei um das Grundgerüst Ihres neuen digitalen Produkts, das sich mit den von Ihnen identifizierten Nutzer-Problemen befassen wird.

two person working on an analogue prototype

5 | Testen 

Nach der Erstellung des Prototyps wenden Sie sich direkt an die Nutzer, mit denen Sie in der Emphasize-Phase gesprochen haben. Von hier an geht es nur noch darum, zu lernen, zu iterieren und zu verfeinern.

2. Nutzen Sie alle verfügbaren Hilfsmittel für die Barrierefreiheit

Wir alle sollten diese Hilfsmittel für die Barrierefreiheit besser beherrschen, denn ohne sie können digitale Produkte und Räume nicht vollständig integrativ sein.

Bildschirmlese-Simulator:

Kontrast-Prüfer:

Accessibility-Prüfer:

3. Lernen Sie die Zugänglichkeitsrichtlinien für Webinhalte (WCAG) kennen

Die WCAG basieren auf 4 Überlegungen, die dazu beitragen sollen, das Internet zugänglicher zu machen.

Wahrnehmbar – wie der Benutzer die angezeigten Informationen aufnimmt

Bedienbar – wie der Benutzer auf der Website oder dem Produkt navigiert

Verständlich – die Informationen und die Bedienung machen für den Benutzer Sinn

Robust – die Informationen sind so klar, dass sie von jedem verstanden werden und mit Hilfsmitteln kompatibel sind

Wie man AI nutzt, um digitales Design inklusiv zu gestalten

Im letzten Abschnitt des Videos erläutert Guillaume, warum KI für das Design immer wichtiger wird. Er erklärt aber auch, warum KI wann immer möglich in Frage gestellt und mit Bedacht eingesetzt werden sollte. So wie Le Corbusiers Modulor-Konzept die Architektur im 20. Jahrhundert homogenisierte, hat KI leider das Potenzial, dasselbe mit den digitalen Räumen der Zukunft zu tun. Die Unternehmen müssen also aufpassen, dass sie nicht wieder dieselben Fehler machen.

KI kann den Nutzern helfen, indem sie sich mit der Zeit an ihr Verhalten anpasst. Sie kann auch effizient Daten sammeln und auf Kundenfeedback reagieren, um bei zukünftigen Iterationen zu helfen.

Wenn wir sagen “wir sind, was wir essen”, dann gilt das auch für KI, denn sie ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie gefüttert wird. In dem Video betrachtet Guillaume zwei Beispiele für KI, die bei weitem nicht so inklusiv sind.

Dies zeigt, dass KI-Systeme Nutzer nicht berücksichtigen können, wenn diese aus den Datensätzen ausgeschlossen werden. Wie bei der Entwicklung neuer digitaler Produkte durch Unternehmen oder beim Entwurf des Modulor-Systems durch Le Corbusier besteht auch bei der zunehmenden Anwendung von KI in unserem Leben die Gefahr, dass sie bestehende gesellschaftliche Vorurteile widerspiegelt oder sogar noch verstärkt.

Daher müssen wir mehr denn je alle Nutzer bewusst in den Designprozess einbeziehen, um die Algorithmen mit wirklich integrativen Daten zu füttern.

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Kontaktieren Sie uns

Wir sind ein Design-Studio in Berlin mit Erfahrung in der Gestaltung nachhaltiger Veränderungen für Unternehmen in ganz Europa. Wenn Sie mit uns darüber sprechen möchten, wie Sie Ihre digitalen Produkte offener und zugänglicher gestalten können, senden Sie uns eine E-Mail, rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns in unserem Büro in Kreuzberg im Zentrum von Berlin.

Warum User Testing wichtiger ist, als Sie denken – und wertvoll für Ihr Team

User test

Warum User Testing wichtiger ist, als Sie denken – sowie wertvoll für Ihr Team

7. May 2021

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Wenn Sie die Begriffe “User”- oder “Prototyp”-Testing hören, denken Sie wahrscheinlich an Software, IT oder Teststudios mit großen Budgets. Aber das kann leicht irreführend sein. 

Jede Abteilung in jedem Unternehmen sollte ihre Produkte und Dienstleistungen ständig testen. Das gilt für bestehende und in der Entwicklung befindliche Produkte. Die gute Nachricht ist, dass Testen weder so kompliziert noch so zeitaufwändig ist, wie es klingt. Und um das zu beweisen, stellen wir Ihnen in diesem Blog einige von ENNOs beliebtesten “Light-Touch”-Testing-Methoden vor, die Sie sofort in die Tat umsetzen können.

Natürlich wissen Sie, was Ihr Kunde will... oder?

Seien wir mal ehrlich. Manchmal nehmen wir eher an, was ein Kunde will, als dass wir es zu 100% wissen. Bei der Entwicklung eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung oder bei der Verbesserung von etwas Bestehendem haben die Kollegen wahrscheinlich ihre ganz eigene Vorstellung davon, was getan werden muss.

Vielleicht hat das Management diese großartige Idee, die perfekt mit ihrer neuen Strategie einhergeht. Oder vielleicht ist es das Produkt-Team, das sich diese super techy neue Funktion ausgedacht hat, die sie fantastisch vermarkten können. Zurück in der realen Welt, ist Ihr Entwicklungsteam voll ausgelastet und nicht glücklich über neue Ideen, die Sie auf den Tisch bringen. Auf diese Weise enden wir mit Kompromissen und schaffen etwas aus heiterem Himmel, wobei wir versuchen, “die Leute dazu zu bringen, Dinge zu wollen”, anstatt “Dinge zu machen, die die Leute wollen”. Wie können wir das also verhindern?

Warum Testen wirklich so wichtig ist

Um echte (und potenzielle) Kunden wirklich zu verstehen und sich in sie einzufühlen, müssen Sie aus dem Unternehmen herausgehen und mit ihnen sprechen. User Testing ist eine hervorragende Möglichkeit, durch Beobachtung und Engagement mehr über Ihre Kunden zu erfahren. Erstens können Sie lernen, ob Ihre ursprüngliche Lösung falsch war. Und zweitens können Sie herausfinden, ob Sie das Problem Ihres Kunden von Anfang an falsch erfasst haben. User Testing validiert Hypothesen und/oder deckt unbekannte Pain Points auf, die es Ihnen ermöglichen, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen. Dies wiederum hilft Ihnen, die richtigen Features zu priorisieren und Ihre Prototypen und Lösungen kontinuierlich zu verbessern.

Wenn wir Kunden bei der Produktentwicklung helfen, ist es genau das, was wir hier bei ENNO studio tun. Unser Ansatz wurzelt in der agilen Arbeitsweise (insbesondere Design Thinking), einem iterativen Prozess zur Lösung nutzerzentrierter Probleme und zur Entwicklung neuer Ideen. Wir verbinden die Frage nach der Begehrlichkeit ganzheitlich mit den Fragen nach der Realisierbarkeit und Machbarkeit.

• Schaffen wir etwas, das die Menschen brauchen?
• Ist es wirtschaftlich sinnvoll
• Ist es technisch machbar?

In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf die erste Frage nach der Begehrlichkeit. Wir müssen uns also fragen: Wie kann ich Kundentests in meine tägliche Arbeit einbauen?

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Nutzertests sind toll, da stimme ich zu – aber...

Jetzt sagen Sie vielleicht: “Das hört sich alles gut an, ist aber für mich in meinem Unternehmen nicht umsetzbar.” Hier sind die häufigsten Ausreden, sich nicht mit User Testing zu beschäftigen. Klingt das bekannt?

• Meine Teams oder ich haben keine Zeit, dies zu tun, schon gar nicht regelmäßig.
Wir haben nicht genug Budget dafür.
• Wir haben keinen User-Testing-Experten an Bord.
• Unsere Produkte und Dienstleistungen sind sehr komplex und müssen bestimmten Standards genügen.
• Ich kann nicht einfach hingehen und sie mit potenziellen Kunden testen, wenn sie noch nicht fertig sind.

Unsere Antwort: User Testing ist gar nicht so ressourcen- und zeitaufwendig UND durchaus machbar

Die zugänglichen “Light-Touch”-Methoden, auf die wir uns in diesem Artikel fokussieren wollen, helfen, Bugs oder Probleme zu finden und schnell zu beheben. Es erlaubt Ihnen, die potentiellen Nutzer besser kennenzulernen und verbraucht minimale Ressourcen. Diese Methoden erfordern keine teure Ausrüstung oder Forschungslabore, keine zeitaufwändige Rekrutierung von Testern, keinen Papierkram und keine Verwaltung. Stattdessen basieren sie auf der Prämisse, dass die richtigen Leute die sind, die gerade verfügbar sind. Dies ermöglicht einen schnellen, agilen und schlanken Testprozess.

Auch wenn Sie ein physisches Produkt entwickeln, wie z. B. eine spezielle Küchenmaschine. Sie können frühzeitig Benutzerfeedback einholen, indem Sie etwas um die Ecke denken. Der Produktprototyp könnte in diesem Beispiel eine Landing Page sein, die Ihr neues Produkt mit all seinen Vorteilen und Funktionen vorstellt. Die Produktbilder können sogar Renderings sein, falls das Produkt noch nicht existiert. 

Auf diese Weise sammeln Sie Feedback von realen Menschen außerhalb Ihres Unternehmens, was dabei hilft, herauszufinden, ob Leute an Ihrer Idee interessiert sind. Wir können es nicht oft genug betonen: Frühzeitig Feedback einzuholen ist die goldene Regel. Andernfalls kann es passieren, dass Sie Zeit und Geld für etwas ausgeben, von dem Sie nicht sicher sind, ob die Leute es überhaupt wollen.

Sofort anwendbare ”Light-Touch”-User-Testing-Methoden

Online-Werbung

Testen Sie die Produktidee und das Anzeigenformat in einem frühen Stadium und bevor Sie das Produkt auf den Markt bringen. Wenn sie keine Leads bringt, dann ist entweder Ihre Anzeige unpassend oder Ihre Idee ist nicht gut genug. Hinterfragen Sie weiter.

Landing Page

Eigenständige Seiten, auf denen Sie Ihr Nutzenversprechen darstellen und auf eine Konvertierung in Form einer Anmeldung per E-Mail oder eines Verkaufs abzielen. Dies kann das Interesse der Kunden anhand der Art und Weise zeigen, wie sie sich auf der Seite verhalten und interagieren. Verwenden Sie “Call to Actions” (CTAs), um das Interesse der Nutzer zu testen.

Quantitative Umfrage

Schnell und einfach, ehrliches Feedback. Je kürzer die Umfrage ist, desto besser und desto mehr Teilnahmen werden Sie erhalten.

Wo erhalten Sie Antworten?

• Soziale Medien & andere Netzwerke (Familie & Freunde, …)
• Soziale Medien-Gruppen
• Quora
• Bewerben Sie Ihre Umfrage in sozialen Medien mit kleinen Anreizen
• Kaufen Sie eine Zielgruppe (z.B. Surveymonkey)

Qualitative Interviews & Nutzertests

Interviewen Sie Personen persönlich oder per Videoanruf. Bereiten Sie einen Interviewleitfaden auf Basis eines oder mehrerer Mockups vor oder bereiten Sie ein Interview allein auf Basis verschiedener geschlossener und offener Fragen vor.

• Erreichen Sie Personen über soziale Medien & andere Netzwerke (Familien- & Freundesgruppen, …)
• Feldinterviews & Hallway-Tests (zufällig verfügbare Personen)
5-6 potenzielle Nutzer sind in Ordnung und decken den Großteil dessen ab, was Sie herausfinden können
• “Convenience Sampling”: Freunde, Familie & Kollegen, die nichts mit Ihrem Produkt zu tun haben -> ehrliches Feedback

A/B-Testing

Testen Sie zwei Versionen eines Produkts mit einer Stichprobe von Nutzern und verwenden Sie dann die Gewinner-Version. Auf diese Weise lässt sich herausfinden, welche Version am besten geeignet ist, um ein gewünschtes Ergebnis zu maximieren. Elemente, die A/B-getestet werden können, sind z. B. Betreffzeilen für eine Newsletter-Kampagne, AdWords-Kampagnen, Outlines für einen neuen Service, Farbschemata für eine Landing Page usw.

Erfahre mehr über unsere Arbeit für TEO

Crowdfunding

Das bedeutet, Geldgeber dazu zu bringen, Geld in Ihr Konzept zu stecken, bevor Sie es umsetzen. Testen Sie den Bedarf für Ihr Angebot und lernen Sie Kundenpräferenzen kennen. Es ermöglicht Ihnen auch, Ihr Geschäftsmodell zu testen, z. B. Preisgestaltung und Marketingargumente. Das Wichtigste ist, einen überzeugenden Elevator Pitch zu entwickeln (Video, Bilder, …).

E-Mailing

Nutzen Sie potenziell vorhandene E-Mailing-Listen Ihrer Firma. Versenden Sie E-Mails, um zu sehen, wie viele Nutzer auf die Links klicken oder auf die E-Mail reagieren. Stellen Sie sicher, dass Sie die Aktionen verfolgen, die die Leute ausführen.

Sorting Cards

Finden Sie Muster, die helfen, die Prioritäten der Benutzer zu verstehen. Beginnen Sie damit, eine Liste von Prioritäten zu definieren und erstellen Sie dann Karten mit klaren Beschreibungen. Finden Sie heraus, was für Ihre Kunden am wichtigsten ist, indem Sie sie Themen in Gruppen sortieren lassen, die für sie Sinn machen.

Neu verpacken

Verwenden Sie eine ähnliche Website/ein ähnliches Produkt, als ob es Ihr eigenes wäre, oder verpacken Sie ein bestehendes Produkt neu. Wenn eine ähnliche Idee bereits existiert, können Sie sie als schnelle und einfache Möglichkeit nutzen, um Feedback zu sammeln. Dies ist besonders effektiv, wenn Sie physische Produkte verkaufen.

Verständnistest

Versteht Ihr Kunde die Botschaft Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung? Eliminieren Sie falsch-negative Vorurteile, indem Sie vor dem Testen des Engagements das Verständnis bewerten. Die Stichprobengröße Ihrer Testgruppe sollte in der Regel um die 20 Personen betragen und muss nicht zwingend aus Zielkunden bestehen.

Wo fange ich an?

Hier ist eine praktische Checkliste, die Ihnen hilft, Ihre Tests entsprechend vorzubereiten:

• Was wollen Sie testen
• Entdecktes Problem verifizieren
• Produktidee als Lösung für ein Problem
• Einzelne Funktionen
• Geschäftsmodell & Tragfähigkeit
• Preisgestaltung
• Wie soll geworben werden (Botschaften, Bilder, …)
• Was sind die zugrunde liegenden Annahmen und darauf aufbauend die Hypothese?
• Welche Testmethode und welche Art von Prototyp eignen sich am besten, um schnell und mit wenig Ressourcen Feedback zu erhalten? 
• Wer sind Ihre Testpersonen?
• Wie würden Sie Ihre Testpersonen gewinnen?
• Wie würden Sie das Feedback einholen?
• Was würden Sie mit dem Feedback machen?

Brauchen Sie Unterstützung?

Unsere User-Testing-Experten unterstützen unsere Kunden regelmäßig in laufenden Projekten. In den letzten Monaten haben wir Workshops rund um Protoyping und Testing für HelloFresh und Stipendiaten der UDK (Universität der Künste Berlin), die an ihren eigenen Unternehmen arbeiten, gehalten.

Es ist eine schöne Sache, gemeinsam kreativ zu werden und zu sehen, wie sich jede Produkt- und Serviceidee als konkreter Prototyp darstellen lässt und wie man dann testen kann, um erstes und kontinuierliches Feedback zu erhalten. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um weitere Informationen zu erhalten.

Conversational User Interfaces – verborgenes Potential der Gegenwart oder immer noch Zukunftsmusik

Conversational UI

CUI - verborgenes Potential der Gegenwart oder immer noch Zukunftsmusik

22.Oktober, 2020

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Wenn man die Identität einer Marke stärken will, muss man ihr Persönlichkeit verleihen. Dies geschieht natürlich zum einen über die visuelle Gestaltung, aber ein rein-ästhetischer Online-Auftritt von Marken ist zur heutigen Zeit nicht mehr genug. Deshalb ist die Entwicklung neuer Arten von Kommunikation zwischen den Menschen und ihren Bildschirmen von wesentlicher, unerlässlicher Bedeutung. Eine Möglichkeit ein höheres Engagement zwischen den Menschen und ihren Screens zu schaffen, ist die Verwendung von Conversational User Interfaces, kurz CUIs.

Dabei können sowohl Chatbots Bestandteil von gelungenen CUIs sein, aber insbesondere den Sprachassistenten werden oftmals noch nicht genug Beachtung geschenkt. CUIs sind idealerweise intelligent. Sie sind so intelligent, dass sie über subtile, nuancierte Interpretationsebenen verfügen, die es ihnen ermöglichen, pro-aktive Empfehlungen und genaue Annahmen hinsichtlich ihrer Nutzer abgeben zu können. Durch die Verwendung eines intuitiveren Conversational-Userinterface fördern Marken eine positivere Interaktion mit ihren Kunden auf der Grundlage einer Art echten Dialogs und bieten somit maßgeschneiderte Markenerlebnisse und höheres Engagement, um so die Kundenbindung zu erhöhen. CUIs stecken noch in den Kinderschuhen, aber mit ihrem enormen Potenzial wartet dieses nur darauf, endlich entfesselt zu werden.

Was dabei hilft die Gestaltung und Funktionsweise, von Sprachassistenten zu verbessern, ist die Betrachtung von Herausforderungen und Barrieren, die sich den Nutzern stellen. Nur so kann man im Anschluss erstklassige Nutzererlebnisse kreieren. Aus unserer bisherigen Analyse konnten wir die folgenden vier Problemfelder definieren:

1. Vertrauenswürdigkeit

Wir müssen uns fragen, wie sich Marken verändern müssen, um im Digitalen Zeitalter vertrauenswürdig zu bleiben. Oftmals herrschen sogenannte „Lacks of Trusts“ gegenüber Sprachassistenten, in erster Linie hinsichtlich des Umgangs mit den persönlichen Daten der Nutzer. Diese offerieren praktisch eine Art “Vertrauensvorschuss” in dem Moment, in dem sie sich auf die Nutzung von Sprachassistenten einlassen. Es muss sichergestellt werden, dass es unter keinen Umständen zu einem Datenmissbrauch kommen kann und gleichzeitig müssen Wege gefunden werden, diese Vertrauenswürdigkeit aufrichtig zu kommunizieren. Denn leider gab es in der Vergangenheit schon viel zu oft Negativ-Beispiele in Bezug auf Datenlecks und das sogar bei bekannten Sprachassistenten wie Alexa und Co.

Des Weiteren besteht aber auch ein grundlegendes Misstrauen gegenüber der Funktionalität, wenn es um die Ausführung von Befehlen und der Spracherkennung geht. Zum Teil ist dieses leider aber immer noch berechtigt, denn das führt uns zum zweiten Problemfeld:

2. Funktionalität

Als CUI-Designer ist die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, aber auch Grenzen hinsichtlich der Funktionalität von Sprachassistenten unerlässlich. Voice Assistenten probieren Menschen zu imitieren, weshalb es für eine bestmögliche User Experience nötig ist Überlappungen, aber auch zu lange Pausen zu vermeiden. Im analogen Leben ist es schließlich auch unangenehm, wenn sein Gegenüber einem ständig ins Wort fällt, man überdurchschnittlich lange auf Antworten warten muss oder man auch bei der dritten Wiederholung immer noch nicht verstanden wurde.

Ebenfalls muss man sich ebenfalls mit sogenannten „Triggern“ beschäftigen, also den Auslösern, die die Sprachassistenten aktivieren und wie die gelieferten Daten im Anschluss dann in Aktionen umgesetzt werden können.

3. Gestaltung

Im Weiteren gilt es, besonderen Augenmerk auf die Ausgestaltung der Sprachassistenten zu legen. Wichtig ist es, Tonalität und Formulierungen zu beachten, denn das alles trägt dazu bei, wie die Marke letztendlich beim Konsumenten wahrgenommen wird. Aber auch soziodemografische Faktoren sind zu beachten, wie zum Beispiel Geschlechterrollen. Diese gesamte Ausgestaltung spiegelt letztendlich den Charakter des Sprachassistenten und repräsentiert die Marke und ihre Eigenschaften im besten Fall so genau wie möglich wieder. Deshalb lohnt es sich, die Wirkung auf den Nutzer genauestens zu untersuchen.

4. Anwendungsbereiche

Ebenfalls zur Wirkung trägt der jeweilige Kontext des Sprachassistenten bei. In welchen Bereichen bieten sich Voiceassistenten an, die bisher noch nicht so populär sind. Viele Unternehmen haben das große Potential von CUI’s noch nicht erkannt, weshalb es ein Vorteil sein kann, diese schnellst-möglichst in seine Strategie mit einzubeziehen, besonders in Branchen oder Bereichen, in denen Sprachassistenten vielleicht noch nicht so geläufig sind.

5. Kohärenz

Ein weiterer enorm wichtiger Punkt ist die Kohärenz zwischen traditionellen und den Conversational Interfaces. Denn diese bestehen natürlich weiter und dürfen nicht getrennt von den innovativeren Erweiterungen betrachtet werden. Es muss immer eine Konsistenz im Gesamterlebnis der User sichergestellt und das Ganze viel mehr als eine Art Zusammenspiel betrachtet werden.

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Es ist wichtig, sich mit diesen Herausforderungen auseinanderzusetzen, da Chatbots und Sprachassistenten dazu da sein sollten, digitale Erfahrungen zu verbessern und nicht, um neue Schmerzpunkte erst auszulösen. Aber wenn all diese potentiellen Probleme in Betracht gezogen werden, sind wir sind der Meinung, dass jede erfolgreiche zukunftssichere Customer Journey und User Experience Strategie die Kraft der CUIs nutzen sollte, um so ein wirklich einzigartiges, differenziertes und vor allem nutzerzentriertes Markenerlebnis zu schaffen.

Wir beraten gerne, ob beziehungsweise an welchen Stellen die Nutzung von CUIs auch für Sie sinnvoll wäre und implementieren diese im Anschluss gerne – immer im Fokus ein maßgeschneidertes Gesamterlebnis angepasst auf ihre Marke und Zielgruppe.

Es ist wichtig, sich mit diesen Herausforderungen auseinanderzusetzen, da Chatbots und Sprachassistenten dazu da sein sollten, digitale Erfahrungen zu verbessern und nicht, um neue Schmerzpunkte erst auszulösen. Aber wenn all diese potentiellen Probleme in Betracht gezogen werden, sind wir sind der Meinung, dass jede erfolgreiche zukunftssichere Customer Journey und User Experience Strategie die Kraft der CUIs nutzen sollte, um so ein wirklich einzigartiges, differenziertes und vor allem nutzerzentriertes Markenerlebnis zu schaffen.

Auch bei unserer eigenen Marke “ENNO studio” handeln wir nach diesem Grundsatz. Auf unserer Website findet ihr ein Beispiel, wie wir unsere Dienstleistungen besser zu verständlich und zugänglich für unsere Kunden machen. Unser Chatbot hilft dabei schnell einen Überblick über unser Angebot zu erlangen und wie wir ihnen konkret bei ihren Problemen helfen können.

Wir beraten gerne, ob beziehungsweise an welchen Stellen die Nutzung von CUIs auch für Sie sinnvoll wäre und implementieren diese im Anschluss gerne – immer im Fokus ein maßgeschneidertes Gesamterlebnis angepasst auf ihre Marke und Zielgruppe.

Wie man innerhalb von drei Tagen 14 umsetzbare Ideen generiert

Workshops & Trainings

Wie man innerhalb von drei Tagen 14 umsetzbare Ideen generiert

8. Oktober 2020

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„Kundenorientiert, intensiv, leidenschaftlich“ – so beschreibt Björn Kuse, CEO der HelloFresh DACH Region, die letzten drei Tage. Sein Team hat diese dazu genutzt, um intensiv an neuen Ideen und Innovationen für das ohnehin in letzter Zeit sehr erfolgreiche Unternehmen zu arbeiten.

Wir stellen vor: HelloFresh

Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen geht HelloFresh als extremer Gewinner aus der Corona-Krise hervor. Allein im ersten Quartal konnten sie ihren Umsatz durch eine Million neue Kunden um 66% steigern. Damit stieg auch der Aktienwert um bis zu 300% im Vergleich zum vorherigen Jahr.

Doch Björn Kuse weiß, dass man sich genau in solchen Momenten nicht auf seinem Erfolg ausruhen darf. Gerade jetzt ist es wichtig zu überlegen, wie man auch in Zukunft weiter wachsen und sicherstellen kann, dass auch der Neuzugang an Kunden die Vorteile der praktischen Kochboxen erkennt und langfristig nutzen wird.

Doch wie schafft man es, ein bereits gut aufgestelltes Unternehmen noch zukunftssicherer zu gestalten? Wie gelingt es, all die guten Ideen, die sich innerhalb der verschiedenen Abteilungen verstecken und bisher lediglich in den Köpfen der Mitarbeiter*innen schlummern, nicht einfach nur zum Vorschein zu bringen, sondern erfolgreich Realität werden zu lassen?

Eine maßgeschneiderte Veranstaltung für HelloFresh

Die Antwort für HelloFresh war der „HelloFresh Hackathon 2020“, den wir von ENNO studio für den Kochbox-Pionier Anfang September organisieren und umsetzen durften.

Dazu designten wir ein Konzept, welches exakt auf die Ziele und Ressourcen von HelloFresh abgestimmt war. Niemand kennt das Unternehmen mit seinen Schwachstellen, aber auch Chancen, besser als die Mitarbeiter*innen selbst. An uns lag es nun, das vorhandene Potential zu nutzen und die Teammitglieder so zu coachen, dass sie ihre Ideen nicht nur richtig präsentieren, sondern auch in die Tat umsetzen können.

Der ideale Ablaufplan des Workshops

So begann unser Workshop schon vor dem eigentlichen Start des Hackathons in Form von drei (aufgrund des Corona-Virus remote stattfindenden) Input-Sessions. Wir bereiteten die Teilnehmer*innen auf die verschiedenen Methoden wie „Design Thinking“, „Rapid Prototyping“ und „Speed Pitching“ vor und schafften damit eine wichtige theoretische Grundlage für den darauf folgenden aktiven Teil des Events, der persönlich vor Ort stattfand.

Tag 1 | Ideen-Marktplatz 

Am ersten Tag des Hackathons veranstalteten wir einen sogenannten „Ideen-Marktplatz“, auch Open-Space-Konzept genannt. Hier wurden zunächst alle Einfälle, Vorschläge, aber auch Probleme gesammelt und “angeboten”. Diese konnten dann weiter aufgegriffen und ergänzt werden. Schließlich wurden die vielen Ideen thematisch zusammengefasst und es bildeten sich nach Interessen bestimmte Gruppen. Innerhalb eines Tages entstanden so 14 motivierte Teams, die bereit waren, für die Umsetzung ihrer Idee in den folgenden zwei Workshop-Tagen alles zu geben.

Tag 2 | Prototyping & Pitch-Vorbereitung

Die Teams arbeiteten zunächst daran, anhand der Erkenntnissen aus den theoretischen Input-Sessions unter anderem das Problem-Statement zu formulieren, sich Lösungen für dieses zu überlegen und anschließend Prototypen zur Visualisierung ihrer Vision zu gestalten. Es ging am zweiten Tag darum, einen überzeugenden Pitch vorzubereiten. Fachlich unterstützt wurden die Teilnehmer*innen während des gesamten Prozesses durch unsere 5 Experten-Coaches, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen.

Tag 3 | Der Wettbewerb

Der Hackathon mündete am letzten Tag in einem grandiosen Wettbewerb, wobei die einzelnen Ideen der Teams von einer fachkräftigen Jury auf Herz und Nieren geprüft und bewertet wurden. Die härtesten Kritiker waren wohl die eigenen langjährigen HelloFresh-Kunden, die extra für dieses Event eingeladen wurden. Doch selbst sie waren von dem Ideenreichtum und der Originalität der Einfälle schlichtweg begeistert.

Wie generiert man unschlagbare Ideen innerhalb kurzer Zeit - unsere Tipps:

Theoretischer Input & Training
Vorbereitung der Teilnehmer*innen auf das Anwenden verschiedener Methoden, wie zum Beispiel „Design Thinking“, „Rapid Prototyping“ und „Speed Pitching“.

Open-Space-Konzept
Vorbereitete Ideen werden gesammelt, angeboten und weiterentwickelt. Nachdem Themenfelder gebildet wurden, finden sich Interessierte zu den jeweiligen Themen als Arbeitsgruppen zusammen.

Problemstellung & kreative Lösungen
Formulieren eines Problem-Statements und finden von kreativen und geeigneten Lösungen für dieses.

Prototyping
Visualisierung der Ideen, so dass sie auch für Außenstehende leicht verständlich und möglichst realitätsnah nachvollziehbar sind.

Pitching
Finden einer geeigneten Form, die Idee überzeugend und prägnant zu präsentieren, um somit eine Jury oder einen Vorgesetzten überzeugen zu können. Wenn dies gelungen ist, kann an der Umsetzung und Implementierung gearbeitet werden.

Das Resultat: Zufriedene Kunden und Mitarbeiter

Am Ende waren alle zufrieden: HelloFresh, weil eine Reihe realistischer Ideen erarbeitet wurden, die nicht nur von der Geschäftsführungsebene, sondern auch von den Mitarbeiter*innen getragen und nur noch darauf warten, umgesetzt zu werden.

Die Kunden von HelloFresh, weil diese sich auf eine in Zukunft noch bessere Customer Experience freuen können. Und wir, weil es uns einfach glücklich macht, mit unserem Know-How an den richtigen Stellen anknüpfen und unterstützen zu können.

4 Gründe, warum gutes UX- & UI-Design für Ihr Unternehmen unverzichtbar ist

Reasons Why

4 Gründe, warum gutes UX- & UI-Design für Ihr Unternehmen unverzichtbar ist

6. Oktober 2020

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Sie sind noch nicht davon überzeugt, dass es sich lohnt, in professionelle Designer zu investieren? Wir zeigen Ihnen die Gründe dafür. Bringen Sie Ihre UX auf ein höheres Level. Gutes Design ist mehr als nur Ästhetik – es vereint großartiges Gestaltung, Benutzerfreundlichkeit und Innovation. Eine zuverlässige Benutzererfahrung führt Unternehmen Erfolg führt. 

Grund #1: Die Nutzererfahrung entscheidet über den Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung

Jede Interaktion, die der Kunde mit Ihrem Angebot hat, sollte ein überzeugendes und konsistentes Branding aufweisen. Oft ist der erste Mausklick auch der erste Eindruck, den der Nutzer von Ihrem Produkt hat. Das beeinflusst maßgeblich die nachfolgenden Interaktionen.

Reason #2: Es spiegelt Ihre Unternehmensphilosophie wider

Unternehmen, die die gesamte Organisation auf eine Corporate Identity ausrichten, werden auch mit ihrem Produkt erfolgreicher sein. Eine designorientierte Unternehmenskultur mit einem hohen Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und einheitlichem Erscheinungsbild macht nicht nur Ihr Kernprodukt attraktiver, auch die Mitarbeiter stehen viel mehr hinter dem Markenleitbild.

Grund #3: Investition in UX bedeutet tieferes Kundenverständnis

UX ist die wichtigste Disziplin für die Entwicklung erfolgreicher Produkte durch Kundenausrichtung.

Bereits während des Entwicklungsprozesses kann ein ständiges Nutzer-Feedback eingeholt werden. So können Sie nicht nur bessere Produkte für Ihre Kunden entwickeln, sondern auch viel Zeit und Geld sparen, da Sie die Entwicklung von Funktionen vermeiden, die Ihre Kunden gar nicht braucht.

Reason #4: Cleveres und ansprechendes Design beeinflusst Kaufentscheidungen und steigert den Umsatz

Im Mittelpunkt der Verhaltensökonomie steht die Annahme, dass wir nicht immer rationale Individuen sind. Unsere Entscheidungen werden von mehreren Faktoren beeinflusst, die in unserem Unterbewusstsein verankert sind.

Es ist bereits bekannt, dass diese Faktoren durch psychologische und wissenschaftlich erwiesene Mechanismen bewusst kontrolliert werden können. Wir UX-Designer wissen aber, was das menschliche Gehirn wirklich anspricht – wir sind Profis darin, Kaufentscheidungen zu steuern und die Konversionsraten zu erhöhen.

"Gutes Design ist der wichtigste Weg, um uns von unseren Mitbewerbern abzuheben."

— Yun Jong Yong, CEO Samsung

Es ist Zeit, für den nächsten Schritt!

Wir sind davon überzeugt, dass die besten digitalen Produkte Kunden anziehen und ihre Bedürfnisse durch eine herausragende Benutzererfahrung erfüllen. Wir arbeiten nicht für unsere Kunden, sondern mit Ihnen zusammen und schaffen dadurch einen effektiven Wissenstransfer, um ausgezeichnete Ergebnisse zu liefern.

Wenn Sie mehr über ENNO studio wissen möchten oder Ihre Erfahrungen und Herausforderungen mit uns teilen wollen, freuen wir uns, mit Ihnen darüber zu sprechen, wie wir Sie am besten unterstützen können.

Der Prozess zur Erstellung von Erklärvideos

Insights

Captain Jake, der Star unserer Insight Video-Reihe

28. Mai 2020

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Nach einigen Jahren gelungener Zusammenarbeit mit Horváth & Partners und Finnoconsult, wollten wir das, was wir von ihnen gelernt haben, in einer Reihe von Motiondesign-Videos festhalten und unser Wissen weitergeben.

Viel Spaß mit unserer animierten Videoreihe “INSIGHTS” und einigen “Behind-the-Scenes”, in denen Sie etwas über den Entstehungsprozess über die Endergebnisse hinaus erfahren können.

Charaktere zum Leben erwecken

Wir haben aber nicht nur lediglich die Fakten zusammengetragen, wie die Zielsetzung optimiert werden kann, sondern hatten noch dazu einen riesigen Spaß bei der Produktion der Animationen – und das alles in wirklich kurzer Zeit! Für die Ideenfindung und dem Storyboarding bis hin zur Produktion haben wir weniger als 10 Tage gebraucht.

Design Sketching Book

„Ideation to design” ist nicht nur etwas, das wir in unseren Design Thinking Workshops predigen – wir wenden es auch in unseren alltäglichen Projekten an. Dies sind vorläufige Ideenskizzen für das spätere Storyboard.

Bei der Ausarbeitung des Charakterkonzepts von Captain Jake achteten wir auf eine freundliche, emphatische Mimik und Körpersprache. Im Laufe der Serie werden sich die Charaktere sicherlich weiterentwickeln, aber wir mussten uns schnell für Captain Jakes „Look & Feel” entscheiden und sicherstellen, dass sie mit dem Branding von Horváth & Partners und Finnoconsult übereinstimmen.

Das war ein neuer Rekord für uns. Zunächst entwarfen wir die Assets in Illustrator und erstellten die Vektorgrafiken. Um ein Gefühl für die Tiefe zu bekommen, spielten wir mit verschiedenen Ebenen und versuchten, isometrische Objekte zu erstellen, um so letztendlich ein Gefühl von “Fake-3D” zu erzeugen. Insgesamt wurde alles durch die Animation der Wolken, des Wassers und der restlichen Umgebung noch dynamischer gestaltet.

Wir ließen uns von den traditionellen französisch-belgischen  Bande Dessinée”-Codes inspirieren, die sich in den Gesichts- und Körperausdrücken der Charaktere wiederfinden und ohne allzu große Anstrengung wirklich großartig aussehen.

Die ganze Geschichte wurde mit After Effects animiert und obwohl das Video weniger als 30 Sekunden lang ist, dauerte jeder Rendervorgang mehr als eine Stunde. Dies ermöglichte uns jedoch, alle eventuellen Fehler zu erfassen und zu korrigieren, sodass letztendlich alle Iterationen für das Endprodukt verfeinert wurden.

Wie man das Beste aus dem Team und den Projekten herausholen kann.

In dem ersten Clip unserer Videoserie, INSIGHTS, konzentrieren wir uns darauf, wie genau man strategische Ziele im Projektmanagement setzt. Sich ein konkretes Ziel zu setzen – das ist etwas, was sowohl Horváth & Partners als auch Finnoconsult selbst praktizieren und wozu sie auch ihre Kunden während gemeinsamer Projekte stetig ermutigen.

Wir bei ENNO können gar nicht genug betonen, wie sehr ein klares Ziel dazu beiträgt, ein Projekt erfolgreich und reibungslos in die Tat umzusetzen. Allzu oft erleben wir in letzter Minute einen massiven Richtungswechsel, weil ein Ziel zu Beginn nicht klar definiert wurde.

Horváth & Partners und Finnoconsult sind große Fans des SMART-Grid-Modells, um Kunden bei der Festlegung ihrer strategischen Ziele zu unterstützen. Mehr zu dieser Thematik erfahren Sie im  Blog Artikel von David Baum (Senior Project Manager).

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Warum Unternehmen die Probleme ihrer Kunden wirklich verstehen müssen.

In diesem Video, was wir erstellt haben, handelt es sich um “Solving Your Customers’ Problems”.

Horváth & Partners und FINNOconsult haben während ihrer Tätigkeit als strategische Berater die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen sich oft auf die Behandlung der Symptome konzentrieren, anstatt den Ursprung eines Problems zu betrachten. Wie Albert Einstein einmal sagte: “Wenn ich eine Stunde Zeit hätte, um ein Problem zu lösen, würde ich 55 Minuten über das Problem und 5 Minuten über die Lösung nachdenken”.

Entdecken Sie in diesem Video von Captain Jake und seiner Crew, wie Sie sich mehr auf die Probleme Ihrer Kunden konzentrieren können, und lernen Sie einige Tipps und Tricks, wie Sie diese Probleme finden und lösen können.

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Wie Sie neue Ideen und Geschäftsmodelle schnell und kostengünstig umsetzen können.

Wissen Sie, was ein MVP ist? Diese drei Buchstaben stehen für das “Minimum Viable Product”, das eine erste funktionsfähige Version eines Produktes beschreibt, das auf dem Markt bestehen könnte.

Es geht darum, mit einer vorläufigen schlankeren Version des Produkts schnell einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Nur die wichtigsten Kernfunktionen sind enthalten. Dadurch kann das Produkt schnell umgesetzt werden. Auf dieser Basis kann es mit Hilfe von Kundenfeedback kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt werden.

Wie Herausforderungen mit Hilfe von MVPs gelöst werden können, wird in unserem nächsten Video der Insight-Serie von Captain Jake erläutert.

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Bleiben Sie dran für weitere Videos, in denen wir Ihnen bald neue INSIGHTS präsentieren werden!

Unsere Partner

Finnoconsult Innovationsberatung für Unternehmen im Finanz- und Versicherungssektor.

Horváth & Partners Internationale Unternehmensberatung für Unternehmensführung und Performanceoptimierung.