Kreativer und technischer Prozess
Vom Userflow zu „Ready for Dev“
Zentral zu Beginn war die Ausarbeitung eines Frontend- und Backend-Userflows, der zum einen als visuelle Basis für die Wireframes diente, zum anderen, um die interne Komplexität sichtbar zu machen und frühzeitig Datenschutz und IT mitzunehmen. Mithilfe des Userflows konnte bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die Ziele des Produktes – erhöhte Nutzerfreundlichkeit, schnelles Durchlaufen der Strecke und Spaß beim Ausfüllen des Antrags – sichergestellt und logische sowie technische Engpässe aufgedeckt werden.
Während durch IT-Architekten sowie Backend-Entwickler vonseiten AOE solutions die Basis für die technische Umsetzung geschaffen wurde, erstellten die Designer:innen von ENNOstudio die Wireframes.
Schnelligkeit und Flexibilität prägten diese Phase. Innerhalb einer Woche testeten wir den ersten Prototyp, werteten die Ergebnisse aus und spielten sie direkt an Product Owner und UX-Writing zurück.
Redesign
Redesign unter Volllast
Mitten im Projekt startete das BARMER-weite Rebranding, dessen Veröffentlichung im Dezember 2025 geplant war. Der Erfolgsbonus gehörte damit zu den ersten Anwendungen, die ins neue Design übertragen werden sollten. Das bedeutete: Umdenken und Anpassen. In enger Abstimmung mit dem Design-System-Team der BARMER wurden alte Komponenten durch neue ersetzt und dort neue visuelle Lösungen integriert, bei denen die Übertragung nicht 1:1 möglich war.
Trotz zusätzlicher Schleifen gelang es, das Redesign sauber zu integrieren und gleichzeitig die User Experience konsequent weiterzuentwickeln ohne den engen Zeitplan zu torpedieren.
Technische Umsetzung
Viele Stakeholder, ein Ziel
Die Umsetzung erforderte eine enge, agenturübergreifende Zusammenarbeit: ENNO, AOE solutions, BARMER sowie verschiedene Dienstleister vonseiten der BARMER, die bei unterschiedlichen Prozessen unterstützten. Workshops halfen, Schnittstellen zu klären und Prozesse abzustimmen – vom Antragsprüfprozess bis zum Mailingversand. Wöchentliche Check-Ins dienten dazu, alle Entitäten auf dem aktuellen Stand zu halten.
Besonders herausfordernd war die interne Koordination auf BARMER-Seite in Bezug auf IT, Datenschutz und Wettbewerbsrecht, da dort Entscheidungen mehr Zeit benötigten. Deshalb war es wichtig, diese Stakeholder früh und kontinuierlich mit einzubinden.







